Für Kunst und Kulturliebhaber - die Schätze unserer Kirchen & Klöster

Die Kirchen und Klöster in unserer Region und näheren Umgebung:

Besinnliche Momente, der Glaube und der Blick auf meist prächtige und prunkvolle Bauten aus dem vorigen Jahrhundert lassen sich in unseren Kirchen vereinen.

Dom zu Sankt Jakob
Dom zu Sankt Jakob
Kirchen
Die mächtige zweitürmige Fassade der Domkirche St. Jakob beherrscht den Domplatz im nordwesten der Innsbrucker Hofburg. Der Innsbrucker Dom zählt zu den schönsten Werken hochbarocker Kirchenbaukunst. 1732 wurde der heutige Bau vollendet.
 
Das Innere der Kirche ist besonders schön und prunkvoll. Egid Quirin Asam schnitt die reichen Stukkaturen im Stil der Übergangszeit Barock zum Rokoko. Die in dezenten Farben gehaltenen Fresken sind dem hl. Jakobus gewidmet. Im Chor reitet der Heilige als himmlischer Heerführer der Christen den Sarazenen in Spanien entgegen. Im Querschiff mahnt er zur Marienverehrung, im Langhaus tritt er als Führbitter, der an seinem Altar in Santiago de Compostela betenden leidenden Menschheit auf. Die Flachkuppeln wurden zu illusionistisch hohen Kuppeln erweitert. Nachdem 1944 die Kirche bombardiert wurde,
Hofkirche in Innsbruck
Hofkirche in Innsbruck
Kirchen
Das Bewußtsein für die Bedeutung des Maximiliangrabes soll durch die Renovierung des Kenotaphes bei den Besuchern der Hofkirchegeweckt werden. So ist seit September 2003 das Grabmal Kaiser Maximilians wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
 
Der große Humanist Kaiser Maximilian I hat Kultur, Politik und Leben in Tirol sehr stark geprägt. Erst auf dem Totenbett hat der Kaiser den Wunsch geäußert, in der St.-Georgskapelle in Wiener Neustadt begraben zu werden. Der gewaltige Kenotaph konnte nicht dorthin transportiert werden, deshalb befindet sich das Grabmal Maximilians in der Innsbrucker Hofkirche. Kein Herz im Kenotpah begraben: Die Überlieferung berichtet, dass Maximilians Leiche das Herz entnommen und in einer Urne nach Errichtung des Innsbrucker Kenotaphes in der Hofkirche bestattet wurde.
Kirche Sankt Jakob in Gries
Kirche Sankt Jakob in Gries
Kirchen
In einer idyllischen Landschaft auf einem Hügel, liegt westlich von Gries das spätromanische Kirchlein zu Ehren des Heiligen Jakobs, des Patrons der Pilger und Reisenden.
 
Eine Urkunde aus dem Prämonstratenserstift Wilten berichtet, dass der im Wipptal begüterte Ritter Peter von Trautson, der im Jahre 1305 nach Santiago de Compostela pilgerte, das Kirchlein stiftete. St. Jakob wird heutzutage gerne von den Jakobswegpilgern besucht. Eingangstür zum Kirchlein ist immer geöffnet, wobei der direkte Zugang durch ein Gitter versperrt ist. Nach Anmeldung bei Familie Kirchmair ist auch eine Führung möglich.
Kirche Sankt Kathrein in Navis
Kirche Sankt Kathrein in Navis
Kirchen
Hoch über dem Eingang ins Navistal blicken das Kirchlein von St. Kathrein und die Burgkapelle von Aufenstein herab ins Tal.
 
Aus den Steinen der einstigen Burg erbaute man 1474 die gotische Kirche zu St. Kathrein, die 1718 barockisiert wurde. Die ältesten erhalten gebliebenen Schnitzfiguren Nordtirols, eine wegen Diestahlsgefahr leider nicht aufgestellte lebensgrosse frühgotische Verkündigungsgruppe aus dem frühen 14. Jhdt, war das kostbarste Juwel des Gotteshauses. Von der Kirche aus gelangt man in die Burgkapelle, wo 1909 Wandgemälde entdeckt wurde, die zunächst durch Vertäfelungen geschützt waren. Nach 17-jähriger Restaurierungsarbeit wurden diese bedeutenden frühgotischen Fresken freigelegt.
Kirche zum Heiligen Josef
Kirche zum Heiligen Josef
Kirchen
Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde Schmirn gehört die große Pfarrkirche zum Heiligen Josef, welche 1757 von Franz de Paula Penz erbaut wurde. Besonders schön ist auch der Friedhof mit seinen kunstvollen schmiedeeisernen Kreuzen.
 
Das Innere der Kirche schmücken schwungvolle Rokokostukkaturen und die großartigen Fresken, die der aus Telfs stammende Barockmaler Anton Zoller, unterstützt von seinem Sohn Josef Anton, malte. In feierlichem Schwarz und Gold prunken die spätklassizistischen Altäre (1843). Das Hauptaltarblatt (Tod des Heiligen Josef) malte 1843 der aus Ried im Oberinntal stammende Nazarener Caspar Jele. Der Rokokosarkophag am linken Seitenaltar birgt den Leichnam des Heil Felix. Zu Weihnachten wird ein anmutiges Krippenrelief von Josef Bachlechner aufgestellt. Bemerkenswert ist auch das Ostergrab.
Kloster Maria Waldrast
Kloster Maria Waldrast
Kirchen
Wallfahrtskirche und (höchstgelegenes Kloster Europas) auf 1638 m, Klosterkirche der Serviten.1409 Baugenehmigung für Wallfahrtskirchlein.Terrakottareliefs der 14 Kreuzwegstationen auf dem alten Wallfahrerweg wurden von H. Buchgschwender erschaffen.
 
1429 Vollendung des Baus urkundlich erwähnt, 1465 geweiht, Umbau 1621 - 1624, 1621 Gründung des Klosters, klassiszistisches Langhaus, innen barocke Altäre, spätgotische Madonna mit Kind, Altarblatt Maria Himmelfahrt, Volksaltar mit Schmerzensmutter, Deckenfresko im Chhor mit Darstellung der Auffindung des Gnadenbildes, Votivtafeln in der Votivkapelle.
Pfarrkirche in Matrei
Pfarrkirche in Matrei
Kirchen
Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ist eine der ältesten Gotteshäuser Tirols im Gemeindegebiet von Pfons auf bronzezeitlichem Siedlungsgrund gelegen.
 
1311 erstmals urkundlich erwähnt. Frühmittelalterlicher Bau aus den Jahren 100 bis 1250. Barockisierung in den Jahren 1754/55 nach den Plänen des Wiener Hofmalers Josef Adam Mölk, von dem auch die Deckenfresken (außer Chorfresko) stammen. Glanzstück der Ausstattung ist der Rokkoko-Hochaltar im Stile ital. Säulenarchitektur mit hervorragenden weißgefaßten Schnitzfiguren.
Pfarrkirche in Pfons
Pfarrkirche in Pfons
Kirchen
Altehrwürdig ist die am östlichen Sillufer auf Pfoner Gemeindegebiet gelegene mächtige Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frauen Maria Himmelfahrt.
 
Sie weist trotz der tief greifenden Barockisierung noch romanische und vor allem gotische Bauelemente auf. Farbenfroh sind die Deckengemälde welche Karl VI zeigen, den Vater von Maria Theresia. Auf dem Hochaltar steht das verehrte Gandenbild „Unser Herr im Elend“, eine 2 m große Ecce-Homo-Figur. Nennenswert ist auch der 3 m hohe aus Edelstahl und Bronze bestehender Weihwasserbrunnen, der 1996 vom Künstler Anton Amort errichtet wurde.
Pfarrkirche in St. Jodok
Pfarrkirche in St. Jodok
Kirchen
Die 1425 erbaute, ursprünglich gotische Pfarrkirche ist dem hl. Jodok, einem Patron der Pilger und Wanderer, geweiht.
 
Früher zog hier der Waren- und Personenverkehr vorbei, der durch das Schmirntal über das Tuxer Joch ins Zillertal bzw. über den Padauner Sattel zum Brenner ging. 1783/84 wurde die Kirche erweitert und barockisiert. Von Josef Schmutzer stammen die Kuppelfresken und die Bilder des Hochaltars. 1990 wurde sie dann restauriert.
Pfarrkirche in Steinach
Pfarrkirche in Steinach
Kirchen
Gleichsam wie ein mächtiger Dom erhebt sich an der Brennerstrasse die neuromanische Pfarrkirche zum Hl. Nothelfer Erasmus. Vom berühmten Ortskind Martin Knoller stammen der Hochaltar und die drei Altarbilder.
 
Das 1337 erstmals genannte Gotteshaus wurde 1763 von Franz De Paula Penz erweitert und barockisiert. Als im Jahre 1853 ein verheerender Brand den Ort heimsuchte, wurde auch die Kirche ein Raub der Flammen. Nur dem Opfermut des Pfarrmessners Anton Stockhammer und der Gebrüder Strickner, ist es zu verdanken, dass der Hochaltar und die drei Altarbilder von Knoller gerettet wurden.
Pfarrkirche in Trins
Pfarrkirche in Trins
Kirchen
Die Kirche zum Hl. Goerg, 1359 urkundlich erwähnt, wurde Ende des 15. Jhd neu gebaut und 1494 geweiht.
 
1835 wurde sie umgebaut und erweitert. Die 1890 von Georg Buchauer gemalten nazarenischen Deckengemälde wurden 1941 abgenommen, um die aus der zweiten Hälfte des 18. Jhd stammenden Fresken von Anton Kirchebner freizulegen. Der Kirchenpatron ist über der Tür dargestellt. Im Turm hängen drei alte Glocken: die älteste vom Jahre 1500. In den Jahren 1986 bis 1988 wurde die Pfarrkriche renoviert.
Pfarrkriche in Gschnitz
Pfarrkriche in Gschnitz
Kirchen
Auch in der Gemeinde Gschnitz war der namhafte Baumeister Franz de Paula Penz für einige Bauten verantwortlich, so auch für die Errichtung der Kirche "zu unserer lieben Frau im Schnee".
 
1755 wurde diese dann ins Barock umgebaut. Noch heute lockt die Pfarrkriche viele Besucher aus Nah und Fern an. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Kirche gerne von Brautpaaren zur kirchlichen Trauung gewählt wird.
Sankt Nikolaus Kirche
Sankt Nikolaus Kirche
Kirchen
Vor einer eindrucksvollen Gebirgskulisse, umrauscht von Lärchen und Birken, grüsst von einem Moränenhügel die Pfarrkirche zum hl. Nikolaus, dem Beschützer vor Gefahren des Hochwassers und Patron der armen Leute.
 
Diese Kirche ist zweifellos eine der schönstgelegenen Kirchen Nordtirols und wird immer wieder von Fotografen als Motiv gewählt. Sie wurde im spätbarocken Stil in den Jahren 1760 und 1761 errichtet. Bereits 1339 wurde an selber Stelle urkundlich eine Kapelle dort erwähnt. Das "Wahrzeichen" der Gemeinde Obernberg sollen Sie jedenfalls besuchen.
St. Magdalena
St. Magdalena
Kirchen
Zwischen Trins und Gschnitz erhebt sich 400 m über dem Talboden auf einem steilen, bewachsenen Felsenhang das Wallfahrtskirchlein St. Magdalena. Die geheimnisvolle Wallfahrtsstätte wurde 1307 erstmals urkundlich erwähnt, doch vermutet man dort schon eine vorchristliche Kultstätte. Tatsache ist, dass die romantischen Fresken aus der Zeit um 1200 zu den ältesten Wandmalereien Tirols zählen.
 
St. Magdalena ist von Gschnitz aus in ca. 1,5 h Gehzeit zu erreichen. Jede Anstrengung wird durch die einmalige Lage und die traumhafte Aussicht belohnt.
 
Von Mitte Mai bis Mitte Oktober ist St. Magdalena täglich von ca. 9:00 - 19:00 h geöffnet und bewirtschaftet. Übernachtungen von bis zu 10 Personen sind gegen Voranmeldung gerne möglich.
 
Auf Ihren Besuch freut sich: Peter Pranger
Wiltener Basilika
Wiltener Basilika
Kirchen
Die Wiltener Basilika ist eine Pfarr- und Wallfahrtskirche im Innsbrucker Stadtteil Wilten. Der Legende nach verehrten schon römische Legionäre des Kastells Veldidena an diesem Ort ein Marienbild.
 
Das Kircheninnere ist ein Rausch zartester Farben, vermischt mit viel Gold und zierlichem Rokkokostuck. Deckengemälde zeigen Szenen aus dem Leben Marias. Der Hochaltar mit seinen vier Säulen wird von einer riesigen Krone überdacht. Die Erhöhung zur päpstlichen Basilika erfolgt 1963. Gleich neben der Basilika befindet sich das Stift Wilten.