Gemeinde Gschnitz
Erstmals erwähnt wird Gschnitz im Jahre 1284 als „Gasnitz“. Damals gab es im Tal neun Schwaighöfe: sieben im Ort und zwei Höfe auf der Laponesalm. Aufgrund der Realteilung, dem Tiroler Erbrecht, entwickelten sich aus diesen alle weiteren Höfe im Tal.
Zwischen Trins und Gschnitz herrschte eine derartige Rivalität, dass im Jahre 1471 der Richter von Steinnach einschreiten musste, als die Trinser den Gschnitzern den Eingang in ihr Tal sperrten. Zur selbstständigen Gemeinde wurde Gschnitz erst im Jahre 1811. Ursprünglich gehörte Gschnitz wie die meisten Gemeinden des Wipptales zur Urpfarre Matrei. 1775 wurde Gschnitz zur Kuratie erhoben, bereits 20 Jahre zuvor, 1755, ließ Franz de Paula Penz die Kirche „Zu unserer lieben Frau im Schnee“ im barocken Stil umgestalten, wobei der Bau erst 25 Jahre zuvor errichtet wurde.
Fläche |
59,1 km² |
Einwohner |
455 |
Seehöhe |
1242 m |
Gemeinde GschnitzGschnitz 101 6150 Gschnitz |
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