5 TOP Highlights im Wipptal


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Wir haben hier 5 Tipps zusammengestellt, die neben den bekannten kulturellen Ausflugszielen auch andere unserer Meinung nach interessante Plätze beinhalten.

Erlebnismuseum Mühlendorf in Gschnitz

Geöffnet von Mai bis Oktober
Das Mühlendorf Gschnitz wurde am Talende, beim Sandeswasserfall angelegt, und soll einen tiefgehenden Eindruck in die Tiroler Kultur, Tradition sowie die bäuerliche Handwerkskunst vermitteln. Es wurden Mühlen, Kornkästen, Werkstätten, Backöfen, Waschstuben und Zäune nach historischen Vorlagen und mit althergebrachten Handwerkstechniken, unter Verwendung von originalem Altholz und Originalmaterialien, nachgebaut. Einzelne Stationen sollen dem Besucher verschiedene Besonderheiten näherbringen. Führungen sind auf Anfrage buchbar; Kinder bis 6 Jahre zahlen keinen Eintritt; für Kinder bis 14 Jahre beträgt der Eintritt € 2,00. Erwachsene € 4,00 (ab 10 Personen mit Führung € 5,00) - Ermäßigung mit Gästekarte!
Jeden Donnerstag (nur bei Schönwetter) wird Brot backen angeboten!

Homepage Mühlendorf


Historisches Wallfahrtskirchlein St. Magdalena

Zwischen Trins und Gschnitz erhebt sich 400 m über dem Talboden auf einem steilen, bewachsenen Felshang das Wallfahrtskirchlein St. Magdalena. Kein anderes Wallfahrtskirchlein im Wipptal liegt so reizvoll und romantisch wie dieses Kleinod, hier befinden sich außerdem die ältesten Fresken Nordtirols aus dem 13. Jahrhundert, die in der Kapelle besichtigt werden können. Ausgangspunkt für diese Wanderung ist der Parkplatz St. Magdalena (vor der Ortstafel Gschnitz links) oder weiter hinten im Tal, bei der Pfarrkirche in Gschnitz. Folgen Sie dem Weg Nr. 50 auf der rechten Bachseite talauswärts. Nach ca. 1 km kommen Sie zur Abzweigung in den Jubiläumsweg Nr. 52, welcher Sie steil ansteigend, später in Serpentinen, zum Kirchlein bringt. Die herrliche Aussicht und die Magie des uralten Kraftplatzes belohnt für den Aufstieg. Gehzeit 1:45 h.
Aufstiegsvariante über den Klettersteig St. Magdalena (B/C) bis zum Wallfahrtskirchlein mit Jausenstation


Alpenblumengarten & barrierefreier Rundweg Schmirn

Abseits vom hektischen Treiben des Alltags inmitten der unberührten Natur des Bergsteigerdorfes Schmirn erwartet Sie ein ganz besonderer kultureller Genuss: Besuchen Sie den neu revitalisierten Alpenblumen- und Kräutergarten in Toldern. Der Garten ist durch einen traditionellen Schrägezaun aus Holz zu den anderen Feldern abgegrenzt und befindet sich 5 Gehminuten vom Gasthaus Olpererblick entfernt. Nachdem die Wirtsleute mit der Erhaltung des großzügigen Gartens nicht mehr nachkamen, wurden freiwillige Paten für die einzelnen "Gartln" gesucht und auch gefunden. Insgesamt 17 Patinnen aus Schmirn, darunter auch Kinder, helfen nun mit, den Garten zu hegen und zu pflegen. Die Bereiche sind eingeteilt in Schnapsgartl, Steingartl, Bauerngartl, Weihegartl und Alpenkräuter zu Heilzwecken. Auf Holzstöcken finden Sie Informationen zur Geschichte und zum Gebrauch den verschiedenen Pflanzen.

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Schloss Matrei-Trautson mit Hängebrücke

1221 erfolgte der Bau von Burg Trautson, die im Besitztum der Herren von Matrei war und 1369 an die Herren von Trautson überging. Nach mehreren Wechseln ging das zum Schloss ausgebaute Trautson im Jahre 1600 an die Fürsten Auersperg über. Als die Brennerbahn 1868 gebaut wurde und direkt unterhalb des Burgberges ein Tunnel gesprengt wurde, wurde das Schloss stark beschädigt. Des weiteren trafen am 2. April 1945 einige Fliegerbomben das Schloss und bis auf die Kaplanei und Teile des Bergfrieds wurde alles zerstört. Die Bomben sollten eigentlich die die Brennerbahn treffen. Heute wird das Schloss in einem umfassenden Projekt restauriert und das Schlossareal für Besucher zugänglich gemacht. Ein erster Schritt war die 150 m Hängebrücke über die Sillschlucht von Pfons zum Schloss, die bereits begehbar ist. Es gibt außerdem einen tollen Rundweg, der vom Bahnhof zu Schloss und durch das historische Matrei wieder retour führt.

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Kloster und Wallfahrtskirche Maria Waldrast

Maria Waldrast ist schon seit Jahrhunderten ein beliebter Wallfahrtsort für Pilger aus aller Welt. Besonders die Matreier verehren die Waldrast sehr. Das Kloster der Serviten mit der Kirche liegt auf 1.638 m und ist eines der höchstgelegensten Klöster Europas auf 1.638 m. 1409 gab es eine Baugenehmigung für Wallfahrtskirchlein, das laut einer Legende am Erscheinungsort Marias auf einer Waldlichtung errichtet werden soll. Die Terrakottareliefs der 14 Kreuzwegstationen auf dem alten Wallfahrerweg wurden von H. Buchgschwender erschaffen. 1429 wird die Vollendung des Baus urkundlich erwähnt, 1465 die Wallfahrtskirche geweiht. 1621 Gründung des Klosters und Umbau. Zu sehen sind das klassiszistisches Langhaus, innen barocke Altäre, eine spätgotische Madonna mit Kind, das Altarblatt Maria Himmelfahrt, ein Volksaltar mit Schmerzensmutter, Deckenfresko im Chor mit Darstellung der Auffindung des Gnadenbildes und die Votivtafeln in der Votivkapelle.

Homepage Maria Waldrast