Wipptaler Sommerdurchquerung


6-tägige Gebietstraverse zwischen Österreich und Italien

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Zu Fuß über die Alpen ist für viele Wanderer die Königsdisziplin der warmen Jahreszeit. Wir entdecken täglich neues Gelände, steigen in einem Tal auf, wandern im nächsten hinab und erleben dadurch ständig wechselnde Blickwinkel auf die Bergwelt um uns herum. Damit ist viel Abwechslung garantiert.

Die Wipptaler Sommerdurchquerung ist eine 6-tägige Gebietstraverse vom Stubaital bis zum Brennerbad in Südtirol mit Tagesetappen zwischen 800 und 1.200 Höhenmetern. Eine Besonderheit ist, dass wir die Touren von einem komfortablen Standorthotel aus unternehmen werden. Wir genießen die Etappen dadurch mit unserem leichten Tagesrucksack und am Abend noch die Wellnesslandschaft oder die gepflegte Gartenanlage unseres Hotels im Tal. Die letzte Nacht verbringen wir auf der gemütlichen Enzianhütte, wo wir unsere Tourenwoche im Südtiroler Wipptal ausklingen lassen. 

Highlights

  • Entspannte Alpenüberquerung für Einsteiger
  • Perfekte Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Talübernachtung im komfortablen ****Hotel während der ersten 5 Nächte 
  • Hüttenflair auf fast 1.900 m zum Abschluss der Durchquerung
  • Unterwegs nur mit leichtem Tagesrucksack
  • Individuelle Pausetage möglich
  • Knapp 4.700 Höhenmeter 

Tourencharakter

  • Tagesetappen für Überquerungseinsteiger und Genießer 
  • Wandererfahrung erforderlich
  • Gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich 

Das Programm im Überblick

Sonntag: Anreise
Anreise mit der Bahn (Innsbruck ist perfekt mit Fernverkehrszügen erreichbar. Von dort bzw. vom Brenner durch die Gästekarte kostenlose S-Bahn-Verbindungen) oder mit dem PKW nach Matrei am Brenner. Am Abend Begrüßung durch den Bergwanderführer und gemeinsames Abendessen.

Montag: Sanfter Einstieg
Unsere Durchquerung starten wir ganz entspannt mit einem 15-minütigen Transfer von unserem Hotel nach Mieders im Stubaital. Von hier folgen wir einer uralten Pilgerroute bergauf. Insgesamt säumen 15 Andachtsstätten den Kapellenweg und repräsentieren die Geheimnisse des Rosenkranzes. Wir können uns aussuchen, ob wir dem Kapellenweg folgen oder hin und wieder auf einen gemütlichen Steig ausweichen und merken schnell: fast alle Wege führen zu unserem heutigen Ziel Maria Waldrast. Das Kloster ist nicht nur einer der schönsten, sondern auch einer der ältesten und mit 1.638 m höchstgelegenen Wallfahrtsorte der Alpen. Alpine Gastfreundschaft trifft hier auf atemberaubende Berg- und Naturkulisse, direkt am Übergang vom Stubaital ins Wipptal. Nach einer Mittagspause auf der Sonnenterrasse wandern wir hinunter nach Matrei zu unserem Hotel.
Gehzeit: 4,5 Stunden, 12 Kilometer, 745 HM Aufstieg, 700 HM Abstieg

Dienstag: Überschreitung ins Gschnitztal
Nach einem 10-minütigen Transfer starten wir unsere zweite Etappe an der Ochsenalm, kurz unterhalb von Maria Waldrast. Zunächst sanft, dann etwas steiler marschieren wir in südwestliche Richtung durch das Lange Tal. Nach wenigen Minuten wird aus der Schotterstraße ein Bergweg, der uns über schöne Mähder und durch ein Latschengebiet in einigen Serpentinen hinauf zur Blaserhütte führt. Von hier sind es nur noch ein paar Minuten über den grasigen Rücken hinauf zum Blaser. Zurück auf der Blaserhütte haben wir uns eine Rast verdient, ehe wir nach Trins absteigen. Die öffentlichen Verkehrsmittel bringen uns zurück zu unserem Hotel.
Gehzeit: 4 Stunden, 8 Kilometer, 700 HM Aufstieg, 1000 HM Abstieg

Mittwoch: Perfekter Aussichtsgipfel Eggerberg
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wir nach Trins und setzen dort unsere gestrige Tour fort. Auf sanften Wegen gelangen wir durch ein wunderschönes, naturbelassenes Hochtal zur Trunahütte. Von der Hütte wandern wir weiter talein und folgen dann den Bergmähdern aufwärts zum Eggerjoch. Vom Joch steigen wir über den breiten Südwestrücken auf den Eggerberg mit seinem markanten Gipfelkreuz. Hier genießen wir den Blick zurück auf unsere ersten beiden Etappen und den Blick nach vorn auf unsere kommenden Touren. Durch wellige Geländestufen, lichten Wald und über Wiesen wandern wir Richtung Gries, wo wir von der S-Bahn-Station zurück nach Matrei fahren
Gehzeit: 7 Stunden, 20 Kilometer, 1125 HM Aufstieg, 1175 HM Abstieg

Donnerstag: Unser Weg nach Italien
Die S-Bahn bringt uns zurück nach Gries. Vom letzten Bauernhof folgen wir dem Wassersteig zur Sattelbergalm. Vermutlich werden wir es nicht übers Herz bringen, die charmante Hütte links liegen zu lassen und machen uns daher erst nach einer kleinen Einkehr auf unseren Weiterweg zum Sattelberg. Wir folgen dem Jubiläumssteig zunächst durch den Wald und anschließend über den Bergrücken hinauf zum Gipfelkreuz. Der Gipfel des Sattelbergs liegt genau an der Grenze zwischen Österreich und Italien. So überschreiten wir heute nicht nur einen Gipfel sondern auch die Landesgrenze, da wir auf der italienischen Seite absteigen und hinter dem Brennerpass ins Tal gelangen. Bevor wir ins Tal wandern, genießen wir den wunderbaren Blick in die Zillertaler- und Stubaier Alpen, mit etwas Glück entdecken wir auch den einen oder anderen Dolomitengipfel. Am Brenner angekommen, ist sicher Zeit für ein erstes kühles italienisches Getränk. Mit der S-Bahn fahren wir zu unserem Hotel in Matrei.
Gehzeit: 5 Stunden, 11 Kilometer, 950 HM Aufstieg, 750 HM Abstieg

Freitag: Finale und Hüttenzauber
Nach einem kurzen Transfer mit unserem Hotelshuttle starten wir unseren letzten Aufstieg kurz unterhalb des Brennerpasses. Auf einem abwechslungsreichen, teilweise etwas steileren Weg erreichen wir die Enzianhütte, wo wir uns eine kurze Rast gönnen und unser Übernachtungsgepäck deponieren. Zunächst gemütlich, später in einigen Serpentinen wandern wir hinauf zum Schlüsseljoch. Am Joch halten wir uns links und folgen dem schmalen Bergweg entlang des breiten Rückens auf einen Vorgipfel. Nun ist es nur noch ein kurzes Stück über einen schmalen Verbindungskamm zu unserem finalen Gipfel, der Flatschspitze. Von hier blicken wir zurück auf eine schöne Tourenwoche mit fast 4.700 Höhenmetern im Aufstieg und sehen ganz am Ende des Horizonts unseren ersten Gipfel, wo wir 4 Tage zuvor gestartet sind. Den Abschluss unserer Tourenwoche feiern wir auf der Enzianhütte, wo wir die letzte Nacht verbringen werden. 
Gehzeit: 5,5 Stunden, 11 Kilometer, 1150 HM Aufstieg, 675 HM Abstieg

Samstag: Heimreise
Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Enzianhütte wandern wir zurück ins Tal zum Brenner. Hier genießen wir noch einen italienischen Cappuccino, bevor wir die Heimreise oder unsere individuelle Verlängerung antreten. 
Gehzeit: 1,5 Stunden, 3 Kilometer, 575 HM Abstieg

Programmänderungen vorbehalten!


Inklusivleistungen

  • 5x Übernachtung im ****Parkhotel Matrei, www.parkhotel-matrei.at
  • 1x Übernachtung auf der Enzianhütte im Mehrbettzimmer oder Lager, www.almenrausch.at/unterkuenfte/detail/enzianhuette-1894-m-brenner/
  • 6x Frühstück, 6x Abendessen
  • Transfers zu/von den Wanderungen wie beschrieben
  • Führung und Betreuung durch unsere staatlich geprüften Bergwanderführer 
  • Sommerkarte der Region
  • Gästekarte = Fahrkarte für öffentlichen Verkehr im Wipptal (S-Bahn Innsbruck-Brenner, Regionalbusse in alle Täler)
Termin:

14.08.-20.08.2022
Anreise: Sonntag, Abreise: Samstag
Individuelle Verlängerung möglich!

Weitere Hinweise:

Unsere Durchquerung wird es ab Winter 2022/23 zusätzlich als individuelle Winterdurchquerung geben. 

Preis auf Anfrage

pro Person
6 ÜN inkl. Halbpension wie beschrieben
DZ (Du/WC) im Hotel, MBZ/Lager auf der Hütte

EZ-Aufschlag im Hotel: € 75,- 
Mindestteilnehmerzahl 5 Personen

Kontaktieren Sie uns

Anbieter:
Incoming Reisebürogesellschaft GmbH
Rathausplatz 1
6150 Steinach a. Br.
Tel.: 0043 5272 6270

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