Zum Lichtsee mit der ganzen Familie:...
Familienwanderung mit Kindern im Wipptal - Gondelfahrt,...
Wenn sich die Bergwiesen und Wälder langsam rötlich färben und die Sicht in den Bergen wieder klarer wird, beginnt eine ruhigere und dennoch aktive Zeit in den Bergen. Der Herbst ist ideal zum Wandern und Mountainbiken. Eigentlich sogar noch besser als der Sommer. Die Temperaturen sind angenehm und man kann auch mal ausschlafen und die Bergtour etwas später starten. Bei der Tourenplanung gilt es zu bedenken, dass Routen ausgewählt werden, die an südlich ausgerichtet Berghängen liegen, um ein Maximum an Sonne abzubekommen. Je nach Wetter und Schneelage können die Touren bis in den Dezember gemacht werden.
Hier ein paar Tourentipps für Wanderungen und Mountainbike-Touren von unserer Seite, die euch die Auswahl erleichtern sollen. Genaue Daten zu den einzelnen Touren findet ihr jederzeit auch in unserem Tourenplaner.
Das Hochplataeu Padaun bietet für jede Art von Ausflügler oder Wanderer wunderbare Möglichkeiten die Gegend zu erkunden. Jene, die es gemütlich angehen wollen, machen einen Spaziergang zur Kapelle „Blinder Herrgott“. Für die Sportlicheren unter euch bietet sich eine Wanderung auf den Padauner Kogel an. Was in beiden Fällen aber auf keinen Fall fehlen darf, ist anschließend eine Einkehr im Berggasthof Steckholzer.
Der Weg zum Padauner Kogel führt vom Parkplatz oberhalb des Gasthofs Steckholzer über den asphaltierten Weg weiter taleinwärts bis zum letzten Bauernhof. Dort startet der Steig 83 rechts hinauf. Der gut markierte Weg führt in angenehmer Steigung anfänglich durch den Wald und anschließend durch schöne Bergmähder. Vom Gipfel mit Kreuz hat man eine wunderbare Aussicht zu Olperer und Fußstein im Valsertalkessel, zur Nordkette und der Serles, sowie nach Südwesten zum Obernberger Tribulaun mit Schwarzer Wand. Als ich einmal im November auf den Padauner Kogel gewandert bin, hat er sich von seiner absolut windstillsten Seite gezeigt. Man konnte sogar rund um den Kogel in der Wiese flacken und die Sonne genießen - etwas, das mir im Sommer noch nie gelungen ist. Die Tour lohnt sich bei schönem Wetter aber immer!
Der Abstieg erfolgt wie der Aufstieg.
Ausgangsort: Parkplatz Padaun
Höhenmeter bergauf (Padaun – Padauner Kogel): 497 m
Aufstieg: 1,5 h
Diese familienfreundliche Herbstwanderung führt hinauf auf das Durrachjöchl, einem schönen Aussichtsberg am Ende des Schmirntals. Vom Weiler Obern aus führt der Weg zunächst durch das schmale, wilde Kluppental zur wunderschön gelegen Kluppenalm mit ihren urigen Hütten. Weiter gehts dann im Bogen erst den Talboden entlang, später dann über die Bergflanke steil bergauf bis man das Grat und somit den höchsten Punkt der Tour erreicht. Für die Mühen des Aufstiegs wird man erstmals mit einem tollem Ausblick über das Schmirntal belohnt, ausserdem kann man Olperer und Fussstein bestaunen. Der Weg führt nun sanft fallend dem Bergrücken entlang über blühende Wiesen dem Kreuz des Durrachjöchls zu. Nach einer ausgedehnten Rast gehts dann vorbei an Lawinenverbauungen in Serpentinen abwärts zurück ins Tal.
Ausgangsort: Parkplatz Obern (am Ende vom Schmirntal)
Höhenmeter: 550
Aufstieg: 1 bis 1,5 h
Die Wanderung startet direkt in Hochgenein. Vom Parkplatz Edelraute führt die Straße talauswärts zum Hochgeneiner Hof, wo der Steig dann abzweigt. An manchen Tagen kann das Endziel auch schon das Hochgeneinerjöchl mit seinem besonderen Gipfelkreuz sein. Wenn die Kondition noch gut ist, lohnt es sich aber auf jeden Fall den Weg weiter Richtung Sumpfkopf zu wandern. Dem Grat folgend in westlicher Richtung, erst noch durch letzte Wälder, später dann durch Bergwiesen gelangt der fleißige Wanderer zum ersehnten Endziel – dem Sumpfkopf.
Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten abzusteigen. Einmal denselben Weg zurückgehen oder man macht eine kleine Rundwanderung. In der Mulde kurz hinter dem Kreuz geht es talwärts. Nach einem kurzen knackigen Abstieg geht‘s dann immerzu den kleinen Pfad folgend im Bogen zurück durch Kiefernwälder und blühenden Wiesen, vorbei am naturbelassenen Biotop "auf der Lacke". Dieser Teil der Tour ist besonders schön, hier kann man sehr viel verschiedene Pflanzenarten, Vögel, Lurche und Insekten beobachten. Doch alles Schöne hat ein Ende und schließlich erreicht man wieder den Grat und den Wegknotenpunkt, unter anderem mit der Abzweigung in das Padastertal.
Ausgangsort: Parkplatz Edelraute
475 Hm (Hochgeneinerjöchl) / 845 Hm (Sumpfkopf)
Aufstieg Hochgeneinerjöchl: 1-1,5h / Aufstieg Sumpfkopf: 2 - 2,5h
Der Blumenberg kann auch in herbstlichem Gewand mit einer atemberaubenden Naturkulisse aufwarten und ist dank seiner südlichen Ausrichtung bis in den Spätherbst begehbar. Wenn der Schnee etwas länger auf sich warten lässt, sogar bis in den Dezember. Ich habe diese Wanderung vor ein paar Jahren in einem schneearmen Winter erst am 30. Dezember unternommen. Damals lagen nur kleine Schneefelder, denen man aber sehr gut ausweichen konnte.
Ausgangspunkt für die Wanderung ist der gebührenpflichtige Parkplatz Waldfest in Trins. Der Steig Nr. 30 startet oberhalb der Kirche im Ortsteil Leiten. Der markierte Steig führt zuerst bergauf über eine Wiese, dann talauswärts durch den Platzerwald. Auf den Weg hinauf quert man den breiten Forstweg, der zur Blaserhütte führt und bleibt auf dem Steig. Schon oberhalb vom Wald in den Mähdern, trifft der Steig wieder auf den Forstweg. Entlang diesem geht man bis zur Blaserhütte (nur bis Mitte September geöffnet) und von dort sind es nur noch wenige Meter bis zum Gipfel mit Kreuz. Die Strecke bis zur Hütte kann man bis in den Frühherbst auch gut mit dem Moutainbike oder E-Bike zurücklegen. Abstieg wie Aufstieg.
MTB-Weg: 5059
Ausgangsort: Parkplatz 4 Waldfest
Höhenmeter: 970
Streckenlänge: 10,4 km
Fahrzeit bergauf: ca. 2,5 h (ohne E-Bike)
Die Tour startet beim Parkplatz Schranzberg und führt auf dem Forstweg entlang des Klammbaches über die Grüner Mühle zum Parkplatz Grün in Richtung Peer Alm. Die Strecke verläuft teilweise durch Waldgebiet aber auch über sonnige Abschnitte bis zur bewirtschafteten Peer Alm. Auf dem Forstweg geht es weiter durch Almengebiet bis zur Kreuzung Klammalm-Poltenalm/Naviser Hütte. Links führt der Weg zur bewirtschafteten Klammalm, geradeaus liegen die Poltenalm und das Schranzberghaus auf dem Weg zur Naviser Hütte. Hier besteht die Möglichkeit weiter zur Stöcklalm zu fahren oder das letzte Stück des Schotterweges wieder zum Ausgangspunkt zurück radeln. Wer nur auf der Sonnenseite bleiben möchte, sollte den Rückweg von der Klammalm wieder über die Peeralm machen.
MTB-Weg: 520
Ausgangsort: Parkplatz Schranzberg
Höhenmeter: 811
Streckenlänge: 14 km (gesamte Runde)
Fahrzeit: ca. 3 h
Diese aussichtsreiche Tour startet beim Bahnhof oder beim Parkplatz Sattelberg in Gries am Brenner. Von dort fährt man über die Bundesstraße ca. einen km zum Ortsteil Vinaders immer der Landesstraße nach Obernberg folgend. Bei der Kirche Vinanders links vorbei am Parkplatz und auf dem Forstweg durch den Wald bis zur Sattelbergalm folgen. Diese empfiehlt sich für eine kleine Erfrischung oder um sich aufzuwärmen - je nach Witterung. Dann kann der Forstweg von der Alm noch 1 km weitergefahren werden. Er endet dort, kann aber rechts über einen steilen Weg an der Sattelalm/Malga Sattel hinauf zum Sattelberg und die große Grenzkammrunde bis zum Flachjoch und über einen Trail zurück nach Obernberg gefahren werden (5060/5065). Diese Tour ist recht anspruchsvoll und nur für geübte Fahrer empfehlenswert.
MTB-Weg: 530 zur Sattelbergalm, anschließend nicht durchgängig beschildert - Abfahrt Flachjoch nach Obernberg 5060
Ausgangsort: Parkplatz Sattelbergalm (Bahnhof Gries am Brenner)
Höhenmeter: ca. 900
Streckenlänge: 15 km (gesamte Runde)
Fahrzeit: ca. 4 - 5 h