Gschnitztaler Hüttenstern

Ein neuer Stern geht auf über dem Wanderparadies Gschnitztal.

Bei dieser Hüttentour erlebst du jeden Tag bei einer Bergtour zu einer Hütte ein neues Bergabenteuer, ob mit oder ohne Gipfelsieg ist ganz dir überlassen. Der Vorteil bei dieser Art des Hüttenwanderns? Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass du über mehre Tage einen schweren Rucksack trägst und kehrst nach einer erlebnisreichen Tagestour wieder in deine komfortable Unterkunft im Tal zurück. Je nach Wetter und deiner Kondition kannst du die Etappen auch frei planen. Am Ende deines Aufenthalts wirst du das Gschnitztal sternenförmig umrundet haben.

Highlights

  • Erwandere auf stillen Wegen das Bergsteigerdorf Gschnitztal
  • Genieße die traditionelle Kulinarik auf urigen Hütten
  • Entdecke die Einzigartigkeit der Stubaier Alpen

Tourencharakter

Du wanderst überwiegend auf roten Bergwegen bis zu den Schutzhütten. Wenn du die Hausgipfel mitmachen möchtest, kommst du - je nach Tour - manchmal auch auf zum Teil ausgesetzte Wege (schwarze Bergwege), die durchwegs markiert und beschildert sind.

Die Tagestouren und Hütten

Sternspitze 1 – Trunahütte
Von der Bushaltestelle Trins Gemeindeamt oder einem der umliegenden Parkplätze startest du Richtung Liftstüberl am Gschnitzbach, ehe du den Markierungen zur Trunahütte und dem Steig Nr. 125 folgst. Der Weg ist durch den Wald etwas steiler angelegt, lass dir also Zeit. Empfehlenswert ist der kurze Abstecher zum Truna-Wasserfall. Von dort, wo der Steig in den Forstweg Nr. 525 mündet, sind es nur noch 2 Kehren bis zu deinem Tagesziel, der Trunahütte. Nach deiner wohlverdienten Rast folgst du dem Forstweg Nr. 525 in gemütlichem Auf und Ab, bis du ihn kurz vor der Gerichtsherrenalm für den Wanderweg Nr. 40 verlässt. Auf markierten Wegen wanderst du zurück bis zum Ortszentrum von Trins.
Wenn du deinen Wandertag ausdehnen möchtest, empfehlen wir, von der Trunahütte über einen Forstweg und später über den Steig Nr. 78 auf das Egger Joch zu wandern. Über den Lichtseeweg Nr. 42 erreichst du in einem weiten Bogen den herrlich gelegenen Lichtsee und nach einem weiteren Aufstieg das Trunajoch. Genieße von hier einen letzten Blick über die Zillertaler- und Stubaier Alpen, ehe du über die Trunahütte zurück nach Trins wanderst.

Tourdaten: 615 ↑ 615 ↓ 12KM 4,5 Stunden ohne Lichtsee-Runde

Sternspitze 2 – Gschnitzer Tribulaunhütte
Du startest bei der Haltestelle Mühlendorf/Parkplatz Gasthof Feuerstein und stehst direkt am Eingang vor unserem Mühlendorf, das dich – wenn du dir die Zeit nimmst – mit einer Reise in die Vergangenheit verzaubern wird. Doch zunächst einmal solltest du links neben dem Gelände den Markierungen zum Tribulaunhaus folgen. Bald hast du den Wald unter dir zurückgelassen, der liebevoll angelegte Steig zieht stetig hinauf in das imposante und allmählich schroffer werdende Hochtal am Fuße des Gschnitzer Tribulaun. Nach gut 2 Stunden hast du die Gschnitzer Tribulaunhütte erreicht, eines von zwei Naturfreundehäusern hoch über dem Bergsteigerdorf Gschnitztal. Genieß am besten erst einmal die herzliche Gastfreundschaft und die schmackhafte regionale Küche deiner Gastgeber. Bevor du über den Forstweg wieder ins Tal wanderst, empfehlen wir einen Abstecher zum Sandesjöchl. Markant aber sicher führt dich hierzu der Steig Nr. 63 durch das weite Schotterkar, vorbei am Fuße von Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun, folge immer wieder den Abzweigungen Richtung Sandesjöchl/Pflerscher Tribulaunhütte. Am Sandesjöchl hast du zwar die Grenze zwischen Österreich und Italien erreicht, keinesfalls aber die Grenze zwischen dem Tiroler und Südtiroler Wipptal. Mit etwas Glück entdeckst du hier ein paar Steinböcke, ehe du dich an deinen Abstieg zurück ins Gschnitztal (Nr. 61 und 59) machst. Hier wäre nun die Gelegenheit, auf einen Sprung ins Mühlendorf zu schauen.

Tourdaten: 790 ↑ 790 ↓ 12 KM 4,5 Stunden ohne Sandesjöchl

Sternspitze 3 – Bremer Hütte
Von der Bushaltestelle Mühlendorf/Parkplatz Gasthof Feuerstein startest du recht gemütlich entlang des Gschnitzbachs auf dem Weg Nr. 02 Richtung Laponesalm. Weiter über den Forstweg, bis du rechts den Markierungen zur Bremer Hütte folgst. In vielen Kehren gewinnst du im Wald recht schnell an Höhe, ehe du durch wunderschönes Gelände immer weiter auf den weithin sichtbaren Wasserfall zusteuerst. Nach einer letzten Kehre liegt dir ein Hochplateau zu Füßen, durch das sich sanft der Simmingbach schlängelt. Nun wird der letzte Anstieg zur Hütte noch einmal steiler, die Aussicht jedoch immer schöner. So entdeckst du zu deiner Rechten bald den moorigen Simmingsee, auf deiner Linken lässt das Gelände die Gletscherwanderungen vor deiner Zeit erahnen. Angekommen auf der Bremer Hütte hast du dir eine Pause verdient (Abstieg=Aufstieg).
Wenn du auch heute noch eine kleine Besonderheit erleben möchtest, dann steige über den seilversicherten Kamin von der Hütte hinunter Richtung Lauterersee (absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit/kein Klettersteigset erforderlich). Vom See folgst du dem Steig talauswärts, bis dieser auf dem Weg Nr. 124 (Gschnitztaler Hüttentour/Stubaier Höhenweg) endet. Folge dem Weg Nr. 124 nach rechts (!), bis du wieder auf deine Aufstiegsroute gelangst, auf der du zurück ins Tal wanderst.

Tourdaten: 1.135 ↑ 1.135 ↓ 12KM 6,5 Stunden (ohne Lauterersee)

Sternspitze 4 – Innsbrucker Hütte
Ausgangspunkt deiner heutigen Tour ist die Bushaltestelle Gschnitz Kirchplatz oder der Parkplatz Innsbrucker Hütte, kurz hinter dem Ortsausgang Gschnitz. Vor einigen Jahren wurde als Alternative zum recht steilen Original-Hüttenzustieg mit dem Jubiläums-Steig eine wunderschöne Variante geschaffen. Zunächst folgst du also dem Jubiläums-Steig Nr. 123 in zahlreichen Kehren durch den Wald. Diese Kehren setzen sich im lichter werdenden Gelände fort und eröffnen dir einen immer imposanter werdenden Blick auf das Gschnitztal. Etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind von Vorteil, wenn du schließlich unterhalb der Felswände auf dem wunderschönen Steig die letzten Höhenmeter zur Innsbrucker Hütte in Angriff nimmst. Am Pinnisjoch triffst du auf den Weg, der aus dem Stubaital heraufführt. Nun sind es nur noch ein paar Meter bis zu deinem heutigen Ziel.
Wenn du noch Lust auf einen Gipfel hast, empfehlen wir dir die Kalkwand. Halte dich hierzu ab dem Pinnisjoch an die Markierungen Richtung Kalkwand/Ilmspitzen. Spätestens wenn du das kleine Schotterkar verlässt sind Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sehr wichtig. Die Ausblicke von der Kalkwand auf die mächtigen Tribulaune und den Habicht sind einfach überwältigend.
Tipp: wenn du gerne eine Runde gehen möchtest, nimm den Original-Hüttenzustieg Nr. 60 (Ausgangspunkt Haltestelle Mühlendorf/Parkplatz Feuerstein). Dieser führt in steilen Kehren fast direkt auf die Hütte und wäre dann mit dem Abstieg über den Jubiläumssteig eine schöne und sportliche Runde.

Tourdaten: 1.135 ↑ 1.135 ↓ 12KM, 5,45 Stunden ohne Kalkwand

Sternspitze 5 – Padasterjochhaus
Von der Bushaltestelle/ParkplatzTrins Waldfestplatz wanderst du ein paar Meter zurück Richtung Trins, ehe du in der Rechtkurve nach links den Wanderschildern Richtung Padasterjochhaus folgst. An der kleinen Kapelle St. Barbara hältst du dich links und gewinnst neben dem Forstweg schnell an Höhe. An einer markanten Kreuzung (rechts geht es weiter zur Blaserhütte) folgst du dem Wiesenweg Nr. 122. Angelangt beim Forstweg Nr. 577 hast du immer wieder die Möglichkeit, diesem oder dem abkürzenden Herrensteig Nr. 7 Richtung Padasterjochhaus zu nehmen. Angekommen am ältesten Naturfreundehaus solltest du dir die Zeit nehmen, von der Hüttenterrasse den atemberaubenden Blick über die Tuxeralpen und die Tribulaune zu genießen. Umrahmt wird dein Tagesziel von den wunderschönen Aussichtsgipfeln Foppmandl, Wasenwand und Hammerspitze. Da du bis hierhin jedoch schon fast 1.000 Höhenmeter in den Beinen hast, empfehlen wir den noch motivierten Wanderern, die Tour mit dem Padasterkogel zu vollenden. Die Tiefblicke auf das Bergsteigerdorf Gschnitztal werden dich sicher überraschen.
Dein Rückweg folgt mehr oder weniger deinem Aufstieg, etwas knieschonender kannst du manch steile Etappe des Herrensteigs über den Forstweg ausweichen.

Tourdaten: 995 ↑ 995 ↓ 13KM 5,5 Stunden ohne Padasterkogel

Sternspitze 6 – Blaserhütte
Von der Bushaltestelle Trins Gemeindeamt startest du Richtung Hotel Zita, folgst aber an der ersten Kreuzung den Wanderschildern Richtung Blaserhütte. Am Waldrand nimmst du den Weg Nr. 11/30 und wanderst in einigen Kehren bis zum Abzweig Adlerblick (vom Abzweig ca. 5 Minuten, schöner Blick auf Trins). Folge weiter dem Wanderweg Nr. 11/30 recht steil durch den Wald hinauf, quere dabei einige Male einen Forstweg. Auf einer Höhe von ca. 1.800 Metern lichtet sich der Wald und du findest dich auf sonnigen Bergmähdern wieder. Je höher du vorbei an den Holzstadeln steigst, desto mehr öffnet sich der Blick über das Wipptal, insbesondere über das Gschnitztal. Du gelangst nun auf den Forstweg Nr. 523 und kannst immer wieder entscheiden, diesem oder dem abkürzenden Steig Nr. 11/13 zu folgen. Nach ca. 3 Stunden hast du die Blaserhütte erreicht, du befindest dich nun im Angesicht der Tribulaune, der Kirchdachspitze und der Peilspitze. Lohnenswert ist, auch die letzten 65 Höhenmeter auf den Blaser zu steigen, du hast von hier einen grandiosen Blick hinüber zur Serles und hinunter zum Kloster Maria Waldrast. Nach deiner wohlverdienten Rast auf der Blaserhütte folgst du zunächst deiner Aufstiegsroute, hältst dich dann aber an die Wegweiser Nr. 13 Richtung Pflutschwiesen. Ehe du nach Steinach gelangst biegst du rechts ab und gelangst über den Wanderweg 13A wieder zurück nach Trins.

Tourdaten: 1.030 ↑ 1.030 ↓ 13KM 5,5 Stunden ohne Blaser

Hinweis

Wir sind gerade noch dabei die letzten Details für den Gschnitztaler Hüttenstern auszuarbeiten.
Alle Infos zum buchbaren Angebot erfolgen in Kürze auf dieser Seite.

Anbieter für die Tour:
Incoming Reisebürogesellschaft GmbH
Rathausplatz 1
6150 Steinach a. Br.
Tel.: 0043 5272 6270